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25 maggio 2013

Dimensioni berlinesi II/ Luoghi e cultura


Dimensioni berlinesi II/ luoghi e cultura
Berliner Aspekte II/ Stellen und Kultur


 

Propyläen Verlag
Der Propyläen Verlag ist ein Imprint des Ullstein Verlages mit Sitz in Berlin. Unter diesem Namen werden Sachbücher, Biografien und Klassikerausgaben veröffentlicht.
Das Imprint wurde 1919 begründet, nachdem Ullstein vom Georg Müller Verlag die dort begonnene Propyläen-Edition der Werke Goethes übernommen hatte. Die Leitung hatte zu Beginn Emil Herz. In den zwanziger Jahren erschienen bei Propyläen insbesondere Werke zu Geschichte und Kunstgeschichte, ab 1923 beispielsweise die Propyläen Kunstgeschichte in 24 Bänden, und von 1929 bis 1933 eine Weltgeschichte in zehn Bänden, herausgegeben von Walter Goetz. Veröffentlicht wurden aber auch Klassiker wie Schiller oder Montaigne. Im belletristischen Programm erschien 1929 der Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque, der als Anklage gegen den Krieg von konservativen Kreisen abgelehnt wurde.


Lovis Corinth (German, 1858–1925)
Death Lament (Totenklage) for the portfolio Compositions (Kompositionen)

published by Propyläen Verlag

See also:



Käthe Kollwitz
Museum Berlin



Krieg dem Kriege, 1923

Das Käthe-Kollwitz-Museum befindet sich in der 1871 als erstesWohnhaus in der Fasanenstraße erichteten Stadt-Villa, die bereits 1897 zu einem Palais im spätklassizistischen Stil umgestaltet wurde. In den 80er Jahren dieses Jahrhunderts erfolgte die grundlegende Restaurierung des nach dem Krieg halbverfallenen Baus.

Fasanenstr. 24, 10719 Berlin (Charlottenburg)

Käthe Kollwitz - Artikel (von Claudia Ciardi)



2012-2013 Russland-Jahr in Deutschland 

Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur ©

Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin

Tel.: 030/20 30 22 52, Fax: 030/204 40 58
Öffnungszeiten des Hauses: Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr, Sa-So 12.00-18.00




Café Babel Berlin ©
On 16 May Der Freitag newspaper in Germany recognised cafebabel.com Berlin as a European prize winner in 2013.
cafebabel Berlin, the blog of the official network of volunteer journalists and fixers in Berlin which was launched in 2005, join the folks at the Forum for European Journalists (FEJS) and Project. They were selected from 89 projects and amidst over 40, 000 online votes.
Official site/ cafebabel Berlin 



Radio in Berlin

Deutschland Radio Kultur - Berlin


Samuel Beckett während der Theaterproben zu seinen Stück "Endspiel" für die Berliner Festwochen 1967 (Bild: picture alliance/ dpa/ Konrad Giehr)

Listen to: Samuel Beckett und seine späte Prosa  von Ria Endres

Samuel Beckett. Prologo di un viaggio
(von Claudia Ciardi) - Helios magazine, 2010



multicult.fm Internet-Radio 


Berlin ist multiethnisch und multikulturell, beides zugleich. Als Hauptstadtregion und Medienstandort mit Einwohnern aus 180 Nationen hat Berlin-Brandenburg mit multicult.fm ein Medium, das alle ethnischen Gruppen anspricht und zusammen bringt.



Weltkulturradio aus Berlin ©



Bilder von Berlin ©
(group on facebook)

Antonio Sánchez-Barriga ©


Martin Flegel ©


Martin Flegel ©

Und Berlin/ das Album
(facebook)



11 dicembre 2012

Elias Canetti



Titolo: Il frutto del fuoco
Titolo originale: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921-1931
Curatori: Andrea Casalegno e Renata Colorni
Casa editrice: Adelphi
Anno di pubblicazione: 1994






I fiumi di un decennio di vita si accompagnano allo scorrere di un tempo abbagliante che, tra il 1921 e il ’31, inizia a scuotere e confondere gli argini millenari della Mitteleuropa, febbrilmente mischiando le voci di coloro che si sentono trascinati dalla concitata corrente della storia. Mentre la crisi economica avanza, esigendo posture e adattamenti meccanici alle sue aritmie, uno scrittore vive con intima intensità le stagioni e gli spazi battuti da un’umanità chimerica, sedotta dal mascheramento della massa, che anni dopo occuperà il suo memoriale.


La sensazione che qualcosa di irreparabile stia per consumarsi spinge la gente per strada, e un giovanissimo Canetti è lì a osservare quel fremito di corpi spezzati e urlanti, mossi dal feroce e oscuro abbandono di se stessi, nell’istante in cui prendono parte al rito collettivo che li trasforma in folla. Quel magnetismo che investe uomini e donne come un flusso inarrestabile, frangendo e portando con sé gesti, espressioni, umori, si manifesta nella storia raccontata dallo scrittore, accendendo i fuochi di un’epoca che si intreccia alla sua adolescenza; Wahrheit ist Feuer, recitava l’avanguardia klimtiana, e anche qui il fuoco officia una nascita doppia, come elemento di devastante ékpirosis dalle cui ceneri si mostra finalmente l’autenticità della forma. Dalle frasi scagliate di notte per strada nei comizi improvvisati durante gli scioperi di Francoforte, al 15 luglio di Vienna, dai corrosivi j’accuse di Karl Kraus, dal clamore stridente dei caffè letterari di Berlino, ai padiglioni dello Steinhof, la casa dei pazzi nelle quiete vicinanze della Wien, è sempre un’onda che scorre e un incendio che scoppia, rilasciando con foga l’energia che tiene in contraddittoria e ambigua tensione gli uomini e le loro azioni.


Scrivere cura le ferite ricevute dal corpo a seguito del duro passare degli anni. E nel resoconto di Canetti comporta anche la risoluta contrapposizione delle ragioni dell’arte a quelle di idee e azioni che per andare avanti hanno continuamente bisogno di giustificare se stesse. Auto da fé, il grande libro frutto dei sei anni passati davanti allo Steinhof, cova in questa Fackel, ravvivata trent’anni dopo, tra le braci di una vita ‘rimessa a fuoco’ da un grande interprete dei caratteri umani, il quale, al rumoroso affrettato atto di fede di una folla che si aggira estatica tra i baracconi del mondo, oppone un’estrema autodifesa per esorcizzare il dramma del secolo.

(di Claudia Ciardi)

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Beschreibung zu: Die Fackel im Ohr


Mit der "Fackel im Ohr" setzt Elias Canetti seine autobiographischen Erinnerungen fort, die er mit der Geschichte einer Jugend, "Die gerettete Zunge" (1977), begonnen hatte. Diesmal geht es um die Jahre 1921-1931, die Jahre zwischen sechzehn und sechsundzwanzig im Leben Canettis, in denen sich der Autor "die Welt mit dem Kopf aneignet". Canetti erlebt die Inflationszeit in Frankfurt am Main, die Studienjahre in Wien (mit dem Brand des dortigen Justizpalastes) und Berlin auf dem Höhepunkt der Zwanziger Jahre. Über die innere Entwicklung des Autors gibt dieses Buch Auskunft und wie er zu seinen späteren Themen findet - Masse, Tod, die Würde des Individuums. In den "Fackel"-Jahren liegen die ersten Ansätze zu Canettis späteren Hauptwerken, dem Roman "Die Blendung" und "Masse und Macht", der großen Studie, an der er noch dreißig Jahre gearbeitet hat. Mit sensiblen Augen und Ohren fängt Canetti in diesen Entwicklungsjahren seine Beobachtungen ein, genug für die folgenden fünfzig Schriftstellerjahre. "Man ist wacher nach der Lektüre."


Klappentext zu: Die Fackel im Ohr


"Die Fackel im Ohr" ist der zweite Teil von Canettis Lebenserinnerungen. Über individuelle Memoiren hinausgehend ist seine Erzählung der zehn Jahre von 1921 bis 1931 ein spannender Entwicklungsroman aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Der junge Canetti hat das umhegte Paradies seiner Kindheit verlassen und begibt sich nun auf einen vielfältig verschlungenen Lebensweg, dessen Erfahrungen und Erkenntnisse ihm zur Grundlage für sein literarisches Lebenswerk werden. Mit der "Fackel im Ohr" setzt Elias Canetti seine autobiographischen Erinnerungen fort, die er mit der Geschichte einer Jugend, "Die gerettete Zunge" (1977), begonnen hatte. Diesmal geht es um die Jahre 1921-1931, die Jahre zwischen sechzehn und sechsundzwanzig im Leben Canettis, in denen sich der Autor "die Welt mit dem Kopf aneignet". Canetti erlebt die Inflationszeit in Frankfurt am Main, die Studienjahre in Wien (mit dem Brand des dortigen Justizpalastes) und Berlin auf dem Höhepunkt der Zwanziger Jahre. Über die innere Entwicklung des Autors gibt dieses Buch Auskunft und wie er zu seinen späteren Themen findet - Masse, Tod, die Würde des Individuums. In den "Fackel"-Jahren liegen die ersten Ansätze zu Canettis späteren Hauptwerken, dem Roman "Die Blendung" und "Masse und Macht", der großen Studie, an der er noch dreißig Jahre gearbeitet hat. Mit sensiblen Augen und Ohren fängt Canetti in diesen Entwicklungsjahren seine Beobachtungen ein, genug für die folgenden fünfzig Schriftstellerjahre.


Autoren-Porträt von Elias Canetti


Elias Canetti wurde 1905 in Rustschuk (Bulgarien) geboren. 1911 zog seine Familie nach England und 1913, nach dem Tod des Vaters, nach Wien. Hier studierte Canetti bis 1929 Naturwissenschaften und promovierte in Philosophie. Er lebte bis zu seinem Tod im Jahre 1994 als freier Schriftsteller in Zürich. Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen bedacht. 1981 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Zu seinen herausragenden Werken zählen neben dem Roman Die Blendung" seine Autobiographie, die in den Bänden Die gerettete Zunge", Die Fackel im Ohr" und Das Augenspiel" erschienen, sowie seine gesammelten Aufzeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1993, die in den Bänden Die Provinz des Menschen", Das Geheimherz der Uhr", Die Fliegenpein", Nachträge aus Hampstead" und Aufzeichnungen 1992-1993" vorliegen. Zu seinen herausragenden Werken zählen neben dem Roman Die Blendung" seine Autobiographie, die in den Bänden Die gerettete Zunge", Die Fackel im Ohr" und Das Augenspiel" erschienen, sowie seine gesammelten Aufzeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1993, die in den Bänden Die Provinz des Menschen", Das Geheimherz der Uhr", Die Fliegenpein", Nachträge aus Hampstead" und Aufzeichnungen 1992-1993" vorliegen.


Portrait of Elias Canetti

Links:

Teca libri - Il frutto del fuoco

Elias Canetti - Der Spiegel

Si veda anche Europa nel labirinto 
di Claudia Ciardi


Cover ©

Leggendaria -
n. 96 - November 2012
grazie a Anna Maria Crispino

Woolf, Yourcenar, Arendt: tre pensatrici del Novecento dialogano con la cultura antica

Abstract:

«Parola e gesto, pensiero e azione operano in simbiosi e necessariamente concorrono al pieno realizzarsi dell’essere umano. Segnato dalla frattura delle due guerre mondiali, il contributo alla cultura occidentale nasce per tutte e tre da una condizione di sradicamento che intacca profondamente anche il piano privato. Il recupero del sé avviene così attraverso il dialogo con le personae mitiche. Il mito suscita sguardi molteplici sulla realtà, e questo interrogarsi sulle sue figure stimola la comprensione e la riunione delle trame, perché il labirinto che le genera, pur continuando ad attrarle nelle sue stanze, non è solo «la patria dell’esitazione, la via di chi teme di arrivare alla meta», come ha giustamente osservato Walter Benjamin, ma anche un percorso che, tornando su se stesso, collega tra loro le parti del racconto. Sollecitati dalla lettura, ci sarà infine concessa un’ultima osservazione in rapporto al preoccupante esercitarsi di dittature economiche che zavorrano il dialogo tra i popoli europei, le cui sconcertanti conseguenze sono esplose sotto i nostri occhi in occasione della triste vicenda greca. È urgente formulare una risposta alternativa. Le nostre tre amiche ce l’hanno in parte suggerita e avrebbero seguitato a impegnarsi in questa direzione. Non è soltanto il rispetto per l’eredità del mondo antico a chiedercelo ma il nostro stesso diritto, che di questo lascito è il figlio più prezioso, ad essere cittadini di un’Europa di pace e integrazione».

(di Claudia Ciardi)



Sololibri.net recensione:

Donne, mito e politica
introduzione di Barbara Lanati, a cura di Andrea Pellizzari,
Iacobelli editore, collana workshop diretta da Anna Maria Crispino, euro 12, 90

14 ottobre 2012

Helga Schneider


Uuzym polzo ieldii
Nella mia bocca è il vento


Formula di un rituale Teleut (Siberia)

«Un’alba impaziente aveva fuso la notte come cera».
[...]
«Finalmente il treno si rimise in moto giungendo a Berlino che era buio pesto. La stazione era avvolta da tenebre impenetrabili e un ferroviere ci scortò fino all’uscita con un lume raccomandandoci di cercare un riparo perché era appena stato lanciato l’allarme aereo. Mi accodai a un gruppo che stava puntando verso un rifugio pubblico nei pressi di Askanischer Platz.
Anche l’Askanischer Platz si presentò nera come la pece con il complesso dell’Europahaus oscurato. L’atmosfera era triste e sinistra. Si sentirono i primi rombi aerei e tutti presero a spingere per mettersi in salvo il più in fretta possibile. […] L’inferno finì dopo mezzanotte. Nuova ressa per uscire.
Finalmente fuori.
Inspirai avidamente l’aria fresca e solo in quel momento mi afferrò l’emozione di essere di nuovo a Berlino».
[...]
«Stavamo percorrendo il Kurfürstendamm. Fino a qualche tempo addietro era stata un’area piena di vita e ora sembrava un luogo di fantasmi.
Silenzio, buio e poca gente per strada. Gregor osservò con disappunto: – Non capisco più i berlinesi! Cosa li trattiene dal comportarsi come una volta divertendosi e godendosi la vita? Possibile che l’obbligo dell’oscuramento sia sufficiente per inchiodare il popolo di una metropoli tra le proprie quattro mura?
– È la guerra, – non potei fare a meno di obiettare. – La guerra deprime, rende insicuri e preoccupati».
[...] 

«Ci sono stati alcuni bombardamenti sulla capitale ma per fortuna non hanno causato troppi danni. Il 26 agosto è stato colpito il centro storico e ci sono stati numerosi morti. Tutti sono molto scossi….»
Berlino, 28 agosto 1940

Portrait of Helga Schneider

Il piccolo Adolf non aveva le ciglia
di Helga Schneider
Grete è una giovane madre che sperimenta sulla propria pelle la cruda efferatezza del programma di eutanasia elaborato dal nazismo. Tutto comincia quando conosce Gregor, il facoltoso rampollo di una famiglia prussiana, destinato a una radiosa carriera nelle alte gerarchie del regime. L’unione è in apparenza felice ma molte ombre minano la solidità della coppia. Il carattere instabile di Gregor infatti non tarda a manifestarsi nella forma di una brutale crescente violenza, culminando nel rifiuto del figlio, che, appena nato, viene trasferito all’istituto di Görden, la prima struttura ad essere entrata in funzione per praticare lo sterminio di bambini affetti da malformazioni e malattie genetiche. Ma il calvario di Grete è solo agli inizi. Gregor, consapevole di non poter salvare in alcun modo il suo matrimonio, per cancellare la vergogna che ciò comporta in una società che ha eretto altari al culto dell’ordine e della perfezione, dispone il ricovero coatto della moglie in un centro di cura per le malattie mentali, avviandola a morte certa.
Solo per una incredibile fatalità Grete scampa alla camera a gas. Da questo punto in poi ha inizio la sua seconda vita, con l’adesione alla resistenza e un nuovo amore. La storia vera di Grete Schulze rappresenta il drammatico percorso del risveglio di una coscienza indottrinata, plagiata fin dall’infanzia ad accettare passivamente regole e comportamenti che ne avrebbero fatto un ottimo elemento di sostegno al partito di Hitler.
Attraverso questo romanzo Helga Schneider aggiunge un tassello importante alla sua indagine sui crimini commessi dalla dittatura nazista, affrontando un tema delicatissimo in rapporto al quale il processo di recupero di una memoria esaustiva di fatti e persone coinvolte, parallelamente alla stesura di una storiografia critica,  può dirsi tutt’altro che concluso.
L’opera è corredata di una nota di approfondimento nella quale si ricostruisce la pianificazione e la messa in atto dello sterminio di quanti furono considerati ‘inabili’ al lavoro e alla procreazione: epilettici, senza fissa dimora, disabili, malati di mente, invalidi di guerra, omosessuali. Una sintesi che permette di seguire nello spazio geografico e cronologico i terribili sviluppi di una pratica ispirata da un’ideologia folle, alla quale vanno attribuite 70.000 vittime.
(di Claudia Ciardi)

Heike riprende a respirare
Su licenza della Salani Editore (2008), TEA ripropone nel 2011 un intenso romanzo di Helga Schneider, "Heike riprende a respirare", dove la scrittrice, scampata alla furia della battaglia di Berlino e da molti anni in prima fila nel rappresentare il dramma del popolo tedesco annientato dal delirio nazista, torna a riflettere sulle distruzioni fisiche e morali della guerra.
L’inizio del 2011 ha visto dare alla luce diverse pubblicazioni su questo tema, pensiamo al bel volume di Abscondita che presenta in nuova veste editoriale il quaderno-poema di acqueforti, Estragos o Desastres de la guerra, realizzato da Francisco Goya tra il 1814 e il 1820; guardiamo agli appunti scritti durante la seconda guerra mondiale da John Steinbeck, mentre era al fronte come corrispondente per l’esercito americano, usciti a gennaio per Bompiani; e ancora il Cendrars di Via del Vento edizioni, reduce e invalido di guerra che cerca di far proseguire la propria vita. Questi lavori arrivano in un momento cruciale per l’assetto geopolitico del Mediterraneo. Non è volersi affidare a tutti i costi ai ricorsi storici. Eppure, quella che va presa come un’innegabile coincidenza, senz’altro conferisce maggior vigore ai messaggi di autori che tornano ad affacciarsi nel panorama culturale dell’occidente proprio in una fase delicatissima, nella quale quotidianamente abbiamo sotto gli occhi esodi e violenze. Di un simile aggirarsi per macerie umane e culturali la scrittura della Schneider si fa carico con straordinaria intensità, proiettando la narrazione pezzo per pezzo verso la fragile quinta di una realtà desolata.
Al pari di una macchina da presa, il racconto indugia ripetutamente sul paesaggio lunare di una città che non c’è più, non solo per il venir meno dei suoi spazi ma anche, e soprattutto, in seguito alla fine delle consuetudini e della quotidianità vissute dai suoi abitanti. C’è un respiro spezzato nelle architetture e uno, interrotto con strazio ancora più grande, nelle persone: lo spazio offeso scandisce il ritmo di una lacerazione corale. Peraltro la memoria dolorosamente infranta dal dramma di un’epoca è al centro anche di altri resoconti. Uno su tutti, il romanzo di Anne-Marie Hirsch, esule in Francia dall’avvento del nazismo. Nel suo Ritorno a Weimar la Hirsch, compiendo un percorso in parte simile a quello della Schneider, che la porta tra le rovine delle città tedesche, da Berlino ad Halle, comincia un lento ritorno a quel mondo, violentemente strappato alla propria vita e perfino al ricordo, quindici anni prima. Ogni giorno, i sopravvissuti, sotto l’assedio di una sorta di spasimo del nulla, cercano di rintracciare la strada che porti a una guarigione dal trauma, se non arrivando a superarlo, almeno aspettandosi di sanare la tensione che ancora, alla fine del disastro, tiene lontana l’anima dal sé, non a caso, per gli antichi, soffio vitale e centro sensibile. Un’esistenza più che stentata quella in cui si trascina il popolo delle Trümmerwohnungen, abitazioni di fortuna ricavate da case distrutte. E ciò a partire dalle due protagoniste, Heike, cugina berlinese della scrittrice, e la madre, vittima prima delle violenze dei Russi e poi della brutta depressione che le sarà fatale. Dopo il bombardamento della casa, convertita la cantina in alloggio, le due donne lottano per dare un senso alla loro vita familiare, in attesa dell’arrivo del padre e marito. Ma la volontà di andare avanti viene meno a Margie, lentamente consumata da un dolore insidioso, quasi l’ammorbante scenario di sconforto, che non lascia intravedere alcuna speranza, reclami da lei ogni intento di salvezza, finché un pomeriggio la fa finita, assumendo una massiccia dose di Veronal. Heike si trova disperata e sola, in un mondo di solitudine e devastazione col quale combatterà la sua personale e durissima battaglia, per poter ritrovare se stessa e lo spazio che le appartiene. Come per un’assurda fatalità, l’estremo gesto della madre le riporta il padre. E tuttavia, il genitore è a sua volta confuso e svuotato dall’atmosfera di un paese nel quale fa fatica a riconoscere e recuperare i cocci della propria vita, precedente lo strappo della guerra. La Schneider riflette molto bene in questo lavoro su un tema centrale nella società tedesca postbellica, affrontato ad esempio, con grande semplicità e immediatezza, anche dal diario di Marta Hillers: la frustrazione maschile per la sconfitta, la perdita dei punti di riferimento nel contesto privato e pubblico e il ruolo delle donne le quali, al prezzo di una sofferenza non minore ma che hanno saputo volgere in positivo, perlomeno in molti casi, si sono messe a scavare, letteralmente e moralmente, tra le rovine del proprio paese per ricostruirne le case e, soprattutto, le persone. Del resto, già un paio di millenni e più orsono, Eschilo ci aveva mostrato quanto delicato fosse il dialogo e lo scambio, all’interno della pólis, tra le attività e i rapporti del nucleo familiare e le istituzioni. E aveva messo in guardia i propri concittadini dal fatto che un irragionevole sentimento di paura, generato dai cattivi governanti, e la stásis, ossia la guerra interna, sua inevitabile conseguenza, facessero correre pericoli esiziali alla società. Le macerie del Pireo e quelle di Berlino si osservano in controluce e mettono a fuoco la stessa tragedia. Heike ha solo dieci anni, eppure trova il coraggio di gridare il suo disagio e di scuotere il padre dal torpore che sempre più lo sottrae a lei. È, certamente, una ribellione ingenua, che non manca di metterla in serio pericolo, ma nel tempo sortisce i suoi effetti.
In questo nulla umano i soli elementi di rifugio e consolazione, grazie ai quali Heike si sente ancora in contatto col mondo, sono gli alberi e la lingua che parla con loro. Proprio l’alternanza tra la polvere e l’aridità della terra, e l’improvviso aprirsi di rigogliosi squarci di verde, danno un respiro tutto particolare alla narrazione. Le piante, fiorite nel deserto, incarnano la resistenza della vita, che dentro se stessa trova la forza di uscire dalla catastrofe.
(di Claudia Ciardi)

Il rogo di Berlino 
«Perché piango? Io non lascio niente, tranne il buon vecchio Opa. Ma quanto fa male! Lascio una città che mi ha rifiutato tutto: una madre, un padre, la nonna. Una vita normale, un’infanzia serena. Una città che mi ha dato solo dolore, privazioni, terrore, solitudine, tristezza, angoscia e disperazione. Perché piango?»
"L’addio a Berlino" di Helga Schneider è una delle dichiarazioni d’amore più toccanti e appassionate che si possano rivolgere a una città. Helga, che aveva otto anni quando si è trovata a vivere i mesi della caduta del Reich in una Berlino bombardata con eccezionale violenza e condannata a un’agonia lenta e terribile, scrive una testimonianza asciutta degli eventi che hanno segnato la sua infanzia e quella del fratello minore Peter.
Le corti di Berlino, spettrali e deserte, la vita di una città che è costretta ad abbandonare spazi e consuetudini, una ferita che si allarga e sanguina di infinita devastazione. Ovunque rovine e il “muto sconcerto” che si abbatte su tutto. L’immenso rogo di una città chiusa in un dolore attonito, assurda prigione di corpi dove la morte, nella veste di un’infaticabile sorvegliante, si è aggirata febbrilmente per mesi. Helga ha vissuto in una cantina, insieme alla famiglia e agli altri abitanti del suo palazzo, i mesi atroci dell’assedio di Berlino. La condanna a un’esistenza sotterranea, piena di privazioni. Inaudite condizioni di sopravvivenza. Gli stenti della fame e della sete e i pericolosi viaggi, nei brevi intervalli tra i bombardamenti, in cerca di qualcosa con cui andare avanti. Le urla di chi ha scelto a rifugio i sotterranei della metropolitana, i corpi sorpresi per strada dalle incursioni aeree, il fischio impressionante degli “organi” di Stalin. Cumuli di macerie, dappertutto, la vita saccheggiata a una città e alla sua comunità.
Di origini austriache, alla fine della guerra, in seguito al ritorno del padre, l’autrice rimpatria con i genitori nel proprio paese. Ma la tragedia di Berlino, gli anni nella città che dentro di sé ha espiato il dolore del mondo, le settimane nella cantina dove ha rischiato di morire non si possono dimenticare. Si può dire addio a Berlino? Pianto di liberazione, pianto di nostalgia, pianto di un tempo che non può passare soltanto. Berlino è un’ossessione e un legame per la vita. Se volete capire questa città, leggete il libro di Helga Schneider.
(di Claudia Ciardi)


Links:



Helga Schneider è nata in Slesia ed è cresciuta in Germania e in Austria. Sopravvissuta alla battaglia di Berlino, drammatica esperienza di cui fu testimone diretta all’età di otto anni, è un’infaticabile narratrice dei crimini del nazismo e degli orrori della guerra. Dal 1963 vive a Bologna, portando avanti il suo lavoro di narratrice, per il quale ha scelto la lingua italiana, oltre a dedicarsi all’attività didattica rivolta soprattutto alla sensibilizzazione dei giovani su questi temi.

1 ottobre 2012

Berlin-Weißensee


Quello di Weißensee è un distretto (Bezirk) contiguo al Pankow (nel nord-est di Berlino). Prende il nome dal lago (Weißer See), il bacino berlinese più profondo, situato all’interno dell’omonimo parco, e costituisce una zona residenziale che ospita il più grande cimitero ebraico della Germania. 
Le autorità comuniste cercarono di incoraggiare l’usanza per cui le coppie appena formate deponessero fiori sul memoriale contro il nazifascismo, edificato all’entrata del parco, ma questa attività ha subito un drastico declino a partire dal 1989. Nella parte settentrionale del parco si estende una pista ciclabile, la Radrennbahn Weißensee, dove ai tempi del Muro erano occasionalmente tenuti concerti rock che attiravano molti giovani della Germania Est.
Pankow and Weissensee - The Rough Guide to Berlin
 by Jack Holland, John Gawthrop
pp. 189-193
Weißer See in Winter
Weißer See
wikipedia.it

Strandbad Weissensee on facebook

Der Bezirk Pankow-Weissensee

Weissensee is a locality in the borough of Pankow in Berlin, Germany, named for the small lake Weißer See (White Lake) within it. Before Berlin's 2001 administrative reform, Weissensee was a borough in its own right, consisting of the localities of Weissensee, Heinersdorf, Blankenburg, Karow and Stadtrandsiedlung Malchow.

Weissensee was first mentioned in 1313 as Wittense. The first settlers subsisted on fishing and established themselves on the eastern shore of the lake, where an old trade route connected Berlin with Szczecin (Stettin) and the Baltic Sea - today the Bundesstraße 2 federal highway.
As Berlin's least inhabited district, it has been overshadowed historically by its neighboring boroughs Prenzlauer Berg and Pankow. However its popularity is increasing due to its proximity to the hip but expensive Prenzlauer Berg. Its trams make reaching Mitte very convenient.


Mauer memory - Foto di Claudia Ciardi ©
Sul cimitero di Weissensee/ Weissensee Jewish Cemetery

«In Germania è usata un’espressione per questo tipo di cimiteri, ossia ‘cimiteri orfani’, perché tutti i parenti di coloro che sono seppelliti lì furono assassinati o lasciarono la Germania. Non c’è proprio nessuno che si prenda cura di queste sepolture».


«What role does Weissensee play in the consciousness of the German public?»

«Most Berliners have heard of Weissensee, but never went there, though there were always people who were interested and went there. There’s a German term for this kind of Jewish cemetery—they call it an orphan cemetery, because all the relatives [of those buried there] were murdered or had to leave Germany. There’s no one really to take care of it. In the 1950s, the German government decided that they were responsible for Jewish cemeteries because they killed the people in charge, or forced them to flee. There are also private citizens who want to help, who go to the registry and say, ‘I really want to do something. What can I do?’ The people at the registry might say, ‘These are graves of families who committed suicide, so there’s really no one who can take care of the graves. If you want to, you’re welcome to.’ They choose one or two graves and say, ‘I’m the one who goes there now because there’s no one left to do this job.’ So for every birthday or date of death there’s someone coming, sometimes with flowers, or to put stones on it. They feel responsible for it. We, the Germans, are responsible. But there are also governmental intitiatives to take care of the mausoleums, because they say, ‘That’s something that belongs to our culture, and we have to preserve it’.»

Source: gravetender06 | December 17, 2011
blog:
InTheMoment
politics | culture | religion

Weißensee graves - Seventh Art Releasing ©

Bibliography:
Weissensee: ein Friedhof als Spiegelbild jüdischer Geschichte in Berlin, Peter Melcher, Haude & Spener, 1986

19 settembre 2012

Jene Spaziergänge am Grunewald

Quelle passeggiate nel Grunewald


Walter Leistikow - Solitary woods

October 19, 1900
    Max Planck, in his house at Grunewald, on the outskirts of Berlin, discovers the law of black body emission (Planck’s law).

In:

Understanding the Present:
An Alternative History of Science
,
Bryan Appleyard
Tauris Parke Paperbacks, 2004

pages 151-153

«In definitiva, l’energia assorbita o emessa dagli oscillatori è elettromagnetica, ovvero luce. Quindi, l’ipotesi di Planck, se presa alla lettera, implicava che la luce stessa fosse quantizzata, cioè esistesse solo in unità discrete. Inizialmente Planck pensò che questa sua ipotesi fosse un artificio puramente matematico che facilitava i calcoli, destinata a essere abbandonata successivamente. Il fisico inglese James Jeans era dello stesso avviso e suggerì che h dovesse tendere a zero in qualche punto del calcolo, ristabilendo quindi un pieno accordo con la fisica classica. Ma non si riuscì a eliminare la costante di Planck. Il vaso di Pandora della meccanica quantistica era stato aperto, e non fu possibile ricacciare dentro l’ordinato recinto della fisica del XIX secolo tutto ciò che di ‘spiacevole’ seguiva dall’analisi di Planck. La ‘scatola piena di luce’ di Herschel era in evidente disordine. Da questo dilemma nacque il nuovo quanto di luce. Le enormi implicazioni della semplice ipotesi di Planck furono immediatamente evidenti solo a pochi fisici suoi contemporanei. Da quel momento, il particolare tipo di energia chiamato luce sarebbe stato quantizzato.
Con questa sola ipotesi, Planck fu in grado di ottenere una formula matematica che si adattava piuttosto bene ai dati che aveva sotto mano. Inoltre, per verificare la sua teoria, invitò Rubens a prendere il tè a casa sua, fuori Berlino. Egli portò con sé i risultati delle sue recenti misurazioni e Planck ricambiò con la sua nuova formula per la distribuzione della radiazione del corpo nero. Per la prima volta la teoria era in pieno accordo con l’esperimento. Tutto il successo derivava dalla sua bizzarra ipotesi sul moto discreto di un pendolo.
Planck deve aver intuito il profondo significato di questo momento, perché nell’impeto del successo portò il suo adorato figlio Erwin a fare una lunga e memorabile camminata nella foresta di Grunewald, fuori Berlino. Erwin, che allora aveva solo sette anni, sapeva del prolungato impegno di suo padre per l’analisi della luce. Mentre camminavano, lui si confidò dicendo al bambino di avere la sensazione che la sua fosse una scoperta rivoluzionaria, destinata ad avere la stessa importanza di quelle di Copernico e Newton. Queste erano parole coraggiose, profetiche, dette da un uomo onesto e prudente, un’eresia pronunciata a nessun altro che a suo figlio, e tuttavia essi avevano parlato apertamente. Le domande paradossali che la teoria di Planck sulla luce aveva insinuato nell’immaginazione umana continuano a riecheggiare un secolo dopo, nella forma della dualità onda-particella.»

[…]


«Berlino, all’inizio del secolo, era un luogo entusiasmante. Mentre Max Planck era impegnato presso l’Università nella elaborazione della teoria quantistica, non molto lontano, al vecchio Café des Westens, importanti scrittori, artisti e intellettuali si radunavano ogni sera per discutere su van Gogh, Nietzsche, Freud e per spargere i semi della rivoluzione. Il poeta Ernst Blass sentì la vita, in quegli anni, come «una coraggiosa lotta contro la crudeltà, l’inattività, la pigrizia e la meschinità del mondo incolto». Il materialismo del XIX secolo era attaccato da ogni parte. La teoria quantistica e la relatività stavano indebolendo le spiegazioni meccanicistiche, gli artisti erano scontenti per le limitazioni dell’arte accademica, e gli intellettuali stavano annunciando una rivoluzione contro culturale nel campo delle idee.
I nuovi atteggiamenti rifiutavano gli aridi meccanismi dell’era precedente, e desideravano sostituirli con una più vitale Lebensphilosophie, o filosofia della vita. La fisica, che non si sviluppò mai nell’isolamento culturale, condivideva lo spirito del tempo. Gustav Mie, professore di fisica, disse in un discorso del 1925: “È interessante osservare che anche la fisica, una disciplina rigorosamente limitata ai risultati degli esperimenti, si sta muovendo lungo sentieri che corrono perfettamente paralleli a quelli dei movimenti intellettuali in altre aree della vita moderna”.
Insieme con le rivoluzioni nella fisica si verificò una rivoluzione nelle consapevolezze, ma i venti del cambiamento non ebbero su tutti lo stesso effetto. Nel primo quarto del XX secolo si verificarono spesso lunghe dispute tra le voci della tradizione e quelle di una nuova vita, che si riflettono nella nostra cronistoria della luce. Planck, Einstein e Bohr lottarono per proteggere le basi tradizionali della scienza, mentre contemporaneamente favorivano le conoscenze rivoluzionarie sulla luce. Gli artisti e i pensatori spirituali del periodo, da un lato apprezzavano gli ottimi risultati della scienza, dall’altro criticavano la sua unilateralità e aspiravano a incarnare il sogno di Emerson, ovvero l’unione della scienza rigorosa con una visione poetica e spirituale.
A Parigi, Robert Delaunay traeva la sua pittura direttamente dal colore e dalla luce, giustapponendo forme di colore con solo un pizzico di realismo. Nel 1912, Klee tradusse un saggio di Delaunay, Sulla luce, per la rivista di arte e poesia espressionista «Der Sturm». Le parole di Delaunay in quel saggio avrebbero potuto essere di Klee o Kandinskij: “Finché l’arte è troppo servile verso gli oggetti, rimane descrizione, letteratura…” Piuttosto la luce stessa dovrebbe essere “considerata come un mezzo indipendente di rappresentazione”. »


[…]


«Il 15 febbraio 1944, durante il massiccio bombardamento aereo degli alleati su Berlino, fu rasa al suolo anche la città di Grunewald e con essa la casa di Planck. Tutte le sue lettere e i documenti conservati meticolosamente vennero distrutti nell’esplosione. Infine, più tardi, in quello stesso anno, il suo amato figlio Erwin, con il quale aveva fatto la solitaria passeggiata nella foresta di Grunewald nel primo momento entusiasmante della sua scoperta, venne arrestato dalla Gestapo per il ruolo avuto nel fallito attentato a Hitler. Suo padre mosse cielo e terra per salvargli la vita ma invano. Il dolore per la sua perdita fu tanto grande che quasi ne morì. Ma forse, come pensava von Baader, fuori dal buio l’energia può uscire di nuovo improvvisa e intensa come un fulmine».
Arthur Zajonc, Dalla candela ai quanti. La storia della luce nella filosofia, nell’arte, nella scienza, Red edizioni, 1999

pp. 238, 239, 251, 252, 254



Walter Leistikow - Grunewaldsee

Berlin-Grunewald
Geschichte

In den 1880er Jahren verkaufte der Preußische Staat nach persönlicher Intervention von Reichskanzler Otto von Bismarck 234 Hektar des Forstes Grunewald an ein Bankenkonsortium, das sich zum Ziel gesetzt hatte, nach dem Muster der überaus erfolgreichen Villenkolonien Alsen und Lichterfelde ein noch aufwändiger angelegtes Wohnviertel zu errichten. Es entstand die spätere “Millionärskolonie Grunewald”. In diesem Zusammenhang wurde auch der Kurfürstendamm ausgebaut und so entstand seit 1889 an seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die Villenkolonie Grunewald.

Aufgrund baulicher Vorgaben waren große Grundstücke erforderlich, die nur zu einem geringen Teil bebaut sein durften. So entwickelte sich Grunewald zu einer der wohlhabendsten Wohngegenden Berlins, obwohl die Villen stilistisch sehr heterogen sind. Um 1870 wurden die künstlichen Seen innerhalb der zur Glazialen Rinne der Grunewaldseenkette Seen Hubertussee (vorher Torffenn), Herthasee (Rundes Fenn), Koenigssee (Langes Fenn) und Dianasee (Diebsloch) ausgehoben und über artesische Brunnen mit Wasser gefüllt. Sie wurden entlang des ehemals sumpfigen Geländes angelegt. Man erreichte damit gleichzeitig zwei Dinge: Zum einen beseitigte man damit Moorgebiete (Fenns), die man als Infektionsherde fürchtete, zum anderen legte man gleichzeitig Attraktionen für die potenziellen Bewohner an, da sich die Villen um die Seen gruppierten und die Seeufer sowie die Hangbereiche frei von jeder Bebauung blieben und zu privaten Garten- und Parkanlagen wurden. In großer Zahl wählten Unternehmer, Bankiers, Akademiker und Künstler, oft jüdischer Religion, das inzwischen attraktive Gelände zum Wohngebiet.

Bei der Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 wurden 6449 Einwohner in Berlin-Grunewald Landgemeinde und 507 Einwohner in Berlin-Grunewald Forstgutsbezirk gezählt.

Durch Bomben im Zweiten Weltkrieg gerissene Lücken wurden teilweise mit Nachkriegsvillen oder größeren Einfamilienhäusern gefüllt, teilweise aber auch mit profaner Mietarchitektur. Berlin-Grunewald ist bis heute das teuerste Viertel des Berliner Villenbogens, der sich im Südwesten der Stadt von Lichterfelde-West im Süden, über Dahlem und Grunewald bis nach Westend erstreckt.

Über den Bahnhof Grunewald besteht ein direkter Anschluss zur S-Bahn-Linie S7; von dort geht es in die Berliner Innenstadt bzw. stadtauswärts nach Potsdam.

Von diesem Bahnhof aus erfolgte während des Zweiten Weltkriegs seit Oktober 1941 die Deportation der Berliner Juden vorwiegend in östlich gelegene Konzentrations- und Vernichtungslager. Hieran erinnert seit 1998 das “Mahnmal Gleis 17”.
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Grunewald
La Foresta di Grunewald (o semplicemente Grunewald, "foresta verde") è, con i suoi 3.000 ettari di estensione, la maggiore foresta cittadina di Berlino.
Il Grunewald (appartenente per la maggior parte al quartiere omonimo) si estende lungo la riva orientale dell'Havel, nella zona occidentale di Berlino.
Lambisce, verso nord, la Fiera di Berlino (Messe Berlin) e la torre della radio (Berliner Funkturm).

L'ambiente naturale del Grunewald presenta un'estesa foresta, principalmente di conifere e betulacee. Varie aree sono protette (Naturschutzgebiet) ed interdette agli avventori, ospitando una variegata fauna, principalmente di anfibi ed uccelli).

Oltre al fiume Havel, che per i berlinesi rappresenta una vera e propria zona balneare, il Grunewald è contornato da vari laghi e stagni. Lungo il confine occidentale della foresta, collegati dal corso del torrente Fenngraben, vi sono lo Schlachtensee, il Krumme Lanke, il Grunewaldsee, e gli stagni di Riemeisterfenn e Hundekehlesee. Altri piccoli stagni interni alla foresta sono il Teufelsee, il Pechsee ed il Barssee.
Il Grunewald conta 2 isole sul fiume Havel: Schwanenwerder (unita tramite strada) e Lindwerder.

3 settembre 2012

Leggendarie


Leggendaria
Donne non comuni


«Questi articoli, pubblicati da Leggendaria e dei quali qui presentiamo due brevi estratti, sono il frutto di un interesse storico per la conquista dei diritti delle donne nel difficile contesto delle crisi economiche di fine Ottocento, che investirono Europa e Stati Uniti (con fasi alterne dal 1873 al 1896), e successivamente delle due guerre mondiali. Siamo di fronte a delle insolite biografie di pioniere che operarono in ambienti e settori molto diversi tra loro, dalla pubblicistica alla medicina, ma animate da un identico proposito: scalare posizioni sociali, facendo valere talento e forza di volontà.
Rileviamo inoltre il dato che molte delle protagoniste delle quali si narra provengono da quella agitata zona del vecchio continente che gode della strana proprietà di essere centro e periferia insieme e che va sotto il nome di Mitteleuropa, il cui destino di tumultuosa fucina creativa, fabbrica d’ingegni e vite singolari sembra spandersi e agire tanto nel panorama continentale quanto al di là dell’oceano. L’idea del Sonderweg, la ‘via particolare’, leitmotiv che accompagna l’epopea di un mondo che percepisce il proprio pur vitale declino come una missione, scorre sotterranea ben al di là degli incerti confini entro cui batte il cuore dell’Europa, e non c’è quindi da stupirsi nel vederla riaffiorare in situazioni e luoghi solo apparentemente differenti e lontani. Non sono forse anche quelle seguite dalle nostre pioniere strade particolari, cammini improbabili e irrequieti? E mi pare che la grande allegoria dell’occidente stia proprio in questo intreccio di incognite disegnato sulle geografie delle possibilità umane, in attesa di essere percorse».
(di Claudia Ciardi)  

Grazie alla direttrice responsabile di «Leggendaria» Anna Maria Crispino


Una giramondo rivoluzionaria. Su Annie Londonderry
La picaresca storia di una lettone immigrata negli Stati Uniti che si inventò come popolare protagonista di un’epopea ciclistica

Quote from the journal article:
«Da quell’istante, e per molti chilometri, il suo ascendente si esercitò praticamente incontrastato. Non mancò di infarcire la sua avventura sulla strada di episodi fantasiosi e robuste bugie, snocciolando repertori scelti di volta in volta per trascinare le platee dei suoi ammiratori, di fronte ai quali sfoggiava una scioltezza di affabulatrice nata. Considerare che Annie riuscì nel suo intento in una situazione sfavorevole, visto che imbastì e portò a termine il viaggio nel pieno della profonda depressione che mise in sofferenza l’economia statunitense alla metà degli anni Novanta dell’Ottocento, ci sollecita una volta di più a celebrarne la particolare personalità comunicativa, capace di persuadere i suoi interlocutori e di guadagnarli alla propria causa. Peter Zheutlin, giornalista e pronipote di Annie, ha ricostruito la vicenda in una serrata indagine, permettendo ai lettori di confrontarsi con un importante spaccato del costume americano e di rivivere la cronaca di un’insolita operazione pubblicitaria, che finì per trasformarsi in qualcosa di ben più ampio e rappresentativo. L’esito positivo della scommessa, che Annie, almeno alla partenza, aveva principalmente rivolto a sé, venne assicurato non tanto dall’andare in bicicletta quanto dal manifestarsi di una inossidabile volontà che è stata in grado di coprire una distanza ben più grande di quella attraversata nel mondo, conquistando l’immaginario della gente e uno spazio nel lungo e faticoso cammino di libertà e affermazione dei diritti delle donne». 
Su Leggendaria n. 94 luglio 2012



Testo recensito:
Peter Zheutlin
Il giro del mondo in bicicletta. La straordinaria avventura di una donna alla conquista della libertà
Trad. di Veronica La Peccerella
Elliot edizioni
Roma, 2011
330 pagine, Euro 17, 50

Annie Londonderry - official site

Annie Londonderry on facebook


Pioniere a Pisa
Storie di donne non comuni


Abstract:
«Nella galleria di ritratti femminili qui ricostruita, tocchiamo i momenti salienti attraversati dall’Italia e dall’Europa, e oltre, fino alla Russia, l’Ucraina, la Turchia, data la vocazione cosmopolita dell’ateneo pisano, tra la fine dell’ ’800 e la seconda guerra mondiale. Con il 1919, quale ricompensa per l’indispensabile servizio reso al paese in guerra, le donne si vedono riconosciuti i pieni diritti civili (ma non ancora il diritto di voto) e si emancipano dall’autorizzazione maritale. E tuttavia di lì a poco sarebbe toccato loro versare un tributo altrettanto, se non più alto, in termini di rinunce e rischi, che in non pochi casi ha comportato anche la perdita della vita.
Donne coraggiose e determinate come Maria Fischmann, ebrea di Odessa, prima laureata all’Università di Pisa presso la facoltà di Medicina, ottava in Italia; Antonia Eirene Risos, Giuseppina Lazzari ed Elvira Caporali, prime a ricoprire l’incarico di assistenti volontarie di clinica; Reysia Rotenberg, Jaffa Sceindla Krasnova, Helena Blatt, venute a studiare a Pisa da Odessa e Leopoli, le cui presenze si perdono con l’incalzare della guerra e del regime.
Il prezioso lavoro di Alessandra Peretti, dunque, non si ferma a un solo contesto ma tocca fasi delicatissime del cammino femminile, mostrando come ogni singola traccia sia legata agli ostruzionismi maschili, al dramma della diaspora ebraica, alle persecuzioni politiche fasciste. Vite al margine, ancor più facile preda di intolleranze e ricatti. Questa è appunto la lunga silenziosa resistenza delle donne che hanno lottato su due fronti, intervenendo in privato a favore della propria realizzazione personale ed esponendosi nella sfera pubblica, spingendo a più riprese verso il cambiamento per raggiungere, difendere e rappresentare i propri diritti e con ciò definirsi parte attiva nel percorso di emancipazione sociale».
Su Leggendaria n. 88 luglio 2011



Testo recensito:
Alessandra Peretti
Storie di donne non comuni. Le prime laureate in Medicina dell’Università di Pisa
Edizioni Plus, Pisa University Press, 2010
pagine 153 – Euro 15.

Link all’archivio Essper - Periodici italiani di economia, scienze sociali e storia -Leggendaria e Claudia Ciardi

Numeri precedenti/ previous numbers:

LE AUTOREVOLI



N. 92, MARZO 2012, 66 PAGINE, 8 EURO
Donne e politica/ Donne in politica

Chi sono le donne che contano in Italia e in Europa?

Possiamo fidarci di loro, e affidarci a loro?

E a maggio si vota in molte città: poche le sindache all'orizzonte...

in Primo piano un bilancio su Donne e Risorgimento e tanti consigli di lettura

PASSAGGI DI ETÀ


N. 93, MAGGIO 2012, 81 PAGINE + SUPPLEMENTO, 8 EURO


TEMA: LE ETÀ DELLA VITA. Interventi, bibliomappe, echi da un seminario

SPECIALE: BALCANICA. Riflessioni sulla guerra a 20 anni dall'assedio di Sarajevo

SUPPLEMENTO: MADRI SENZA TEMPO? Un confronto generazionale.

a cura della Fondazione Badaracco
                                                       
Leggendaria è:
Leggendaria. Libri Letture Linguaggi è una testata autonoma e indipendente nata nel gennaio 1997 e distribuita in libreria e per abbonamento. Una prima serie, “legendaria” è uscita prima come supplemento al mensile Noidonne e poi “cangurata” dalla stessa testata dal 1986 fino al dicembre del 1996. Ideata e diretta da Anna Maria Crispino, è prodotta da un piccolo nucleo redazionale (Lucina Di Mauro, Monica Luongo, Mariella Gramaglia, Silvia Neonato, Bia Sarasini, Nadia Tarantini, Maria Vittoria Vittori) che si avvale di un ampio giro di collaborazioni qualificate, di studiose e appassionate, giornaliste e scrittrici, senza escludere le firme maschili.

Il sito della rivista/ official site

1 agosto 2012

Pausa/Pause



                                                                  Gavinana ©

«Erster Augenblick: im Fauteuil an der fensterlosen Wand, Licht im Rücken. Das Gesicht scheint in Halbdunkel zu schweben. Es verlängert sich, die Lippen werden dunkelkarmin, es gewinnt etwas vom blutenden Pierrot».

«Primo istante: nella poltrona verso la parete senza finestre, luce alle spalle. Il viso sembra fluttuare nella semioscurità. Si allunga, le labbra divengono cupo carminio, assume un che di sanguinante Pierrot».
                                                                                                             Robert Musil

Cari amici riprenderemo a scrivere il prossimo 3 settembre. Grazie a tutti.

Liebe Freundinnen und Freunde werden wir wieder schreiben den 3. September. Vielen Dank an alle.

Dear friends, we will resume writing the 3rd of September. Thanks to all.

30 luglio 2012

Generazioni e conflitti


Generazioni e conflitti
Generationen und Konflikte


Disoccupati e quadri superiori, commercianti e insegnanti: i manifestanti contro Vladimir Putin
non possono essere racchiusi in una sola categoria
(di Alexander Bikbov)

«In un prossimo futuro, la classe media dovrà diventare una maggioranza sociale», preannunciava Vladimir Putin il 29 febbraio 2012, poco prima di essere rieletto alla presidenza della Russia, mentre da tre mesi gli oppositori manifestavano in strada per denunciare elezioni segnate dalle frodi.

Tra la nomenklatura onnipotente e il proletariato marginalizzato, la classe media si è rivelata una clientela fondamentale per le riforme politiche. Fin dagli anni 1992-1993, nell’immaginario dei sostenitori di una transizione all’eden post sovietico, essa ha assunto la doppia valenza di classe stabilizzatrice, in grado di impedire i conflitti tra gruppi sociali antagonisti, e di principale sostegno al nuovo regime politico.

Da allora, un dibattito ricorrente circa la sua importanza o la sua esistenza scandisce la storia della Russia, almeno sui settimanali e alla televisione. Così, la crisi finanziaria del 1998 avrebbe ipoteticamente soppresso questa ipotetica classe, prima che l’ascesa al potere di Putin, nel 2000, ravvivasse le speranze di uno sviluppo – speranze che la crisi economica del 2008-2009 ha di nuovo rimesso in discussione. La caccia alla classe media costituisce ormai una vera passione per i media.

Le recenti mobilitazioni contro il governo le hanno dato nuovo vigore. Solo a Mosca, diverse manifestazioni hanno raccolto decine di migliaia di persone dietro a slogan come «Non ho votato per queste carogne, ho votato per altre carogne» oppure «La frode è andata bene, nessun incidente.» Le interviste fatte ai manifestanti, in generale presentati come appartenenti alle classi medie, mostrano l’estrema diversità del modo di intendere questa identità. Durante la grande manifestazione del 4 febbraio 2012 a Mosca, ad esempio, un professionista delle pubbliche relazioni dichiarava: «Spero di appartenere alla classe media, ma, francamente, ho idee molto vaghe in proposito.» Un giornalista aggiungeva: «Non so…[faccio parte di] la classe media. Ma è tanto per dire.» «È possibile, a livello puramente teorico, che noi si sia la classe media», si arrischiava, da parte sua, un traduttore, mentre un imprenditore rivendicava fermamente la sua appartenenza alla «classe media, colta, creatrice.»

Il ventaglio delle posizioni sociali di coloro che dicono di comporre questa classe sembra molto ampio. Vi si trovano quadri superiori del settore bancario, con stipendi mensili di molte decine di migliaia di euro, giornalisti e traduttori precari, insegnanti che guadagnano da 300 a 600 euro al mese, o anche il caporeparto di una fabbrica di provincia che ne guadagna appena 500. Come è possibile che individui dagli status così diversi possano riconoscersi in una stessa categoria?

L’opposizione politica definita «liberale» non è né la sola né la prima a usare la nozione di classe media, anche per definire se stessa. Il governo se ne serve nei momenti critici, o per insistere sul ruolo «stabilizzatore», o per opporla al «popolo» fedele, come nel dicembre 2011, quando i contestatori vennero ridotti a «gente col visone». Ma, fin dai primi momenti delle mobilitazioni, sono i grandi media che spiegano chi sono a dei manifestanti visibilmente perplessi per come li si definisce. «Basta: la classe media è scesa in strada», proclama Zagolovki il 7 dicembre 2011. «Gli indignati sono la nostra nuova classe media», rincara tre giorni più tardi Kosmolskaya Pravda. Nei tre mesi successivi alle elezioni legislative del dicembre 2011, il numero di articolo sulla stampa scritta russa a proposito di questa famosa «classe», è quasi raddoppiato rispetto ai tre mesi precedenti. La stampa internazionale non è da meno: «Benché sostenuta da Putin, la classe media russa si è rivolta contro di lui», scrive The New York Times (11 dicembre 2011); «Il Cremlino ha un grosso problema quando i giovani russi della classe media si impegnano in politica», osserva The Indipendent (Londra, 12 dicembre 2011).
Secondo i primi risultati della nostra inchiesta, sembrerebbe che col succedersi delle manifestazioni le persone intervistate si riconoscano sempre più in questa definizione. L’operazione mediatica ha quindi avuto successo. «Dicono che qui è la classe media che manifesta. Allora siamo noi», riflette un’impiegata del settore privato. Assistiti da esperti di ogni genere, i giornalisti hanno creato di classe che i manifestanti possono prendere in prestito per affermarsi come comunità che prende posizione pubblicamente. È una dimensione che a volte si dichiara esplicitamente: «Appartengo a una frazione inferiore della classe media – spiega una rivenditrice di prodotti elettronici, demografa di formazione. Vivo abbastanza bene, continuo a lavorare come impiegata e sono di origine molto modesta. Ma ho ricevuto un’ottima formazione, ho esigenze culturali, opinioni politiche.» «Siamo la classe media, perché qui esprimiamo liberamente le nostre posizioni», riassume un’impiegata di banca.

Ma sono soprattutto i giornalisti mobilitati, a trovare nelle manifestazioni la conferma di una realtà che loro stessi hanno prefabbricato, ignorando la diversità di condizione sociale di coloro che prendono parte ai cortei. «Classe media» diventa così una nozione che nasce da un «prêt-à-penser (pensiero pronto all’uso)» comodo per un movimento che evita di approfondire questioni sociali potenzialmente conflittuali, come l’istruzione o la sanità pubblica. Una nozione, la cui magia politica si basa sia sul potenziale di mobilitazione che sulla capacità di dissimulare differenze sociali fondamentali. Vera profezia che si autoavvera, essa rappresenta oggi la sola identità capace di far uscire i proprietari di iPad dai caffè e spingerli in strada…. 
Le Monde diplomatique – maggio 2012


                                                    Sotterranei ©
                                    Fortezza Santa Barbara - Pistoia

«Giungono donne tra le rotaie,
giù nei detriti dove non c’è esistenza
ma uno stare colpiti da ogni luogo,
davanti al ferro della casa,
un buio nel cuore dei morti
che faranno il miracolo,
che hanno voce nell’estremo vento
e chi attende è sorvegliato,
il lume che sbrana i volti
appena acceso nelle stanze.»

Roberto Carifi, Morgue



Stig Dagerman
Autunno tedesco. Viaggio tra le rovine del Reich millenario
Traduzione di Massimo Ciaravolo
A cura di Fulvio Ferrari
Titolo originale: Tysk Höst!
Casa editrice: Lindau, 2007


[Deutscher Herbst
Reiseschilderung
Suhrkamp Verlag
Erscheinungsjahr: 1987
Seiten: 119]


From the book:
«A questo mondo può essere abbastanza facile constatare convergenze di opinioni che, simili ad autostrade, attraversano tutte le classi sociali, così come da noi, in Svezia, è facile constatare la mancanza di divergenze per quanto riguarda la poesia d’avanguardia o certi problemi fiscali. Quello che conta, però, è che questa identità di vedute non contribuisce in alcun modo a cancellare le frontiere d’odio che dividono i gruppi rivali. Si è detto prima dell’odio tra contadini e abitanti delle città e dell’odio ancora più grande tra chi è stato evacuato dalla città – gente povera quanto gli abitanti delle città – e i contadini, che lo scorso autunno scambiavano ancora generi alimentari per vestiti e biancheria ma che ora, con la progressiva inflazione di vestiti che si è verificata in campagna, pretendono oro, argento e orologi in cambio di patate, uova e burro. Si è pure parlato delle differenze di classe tra i poveri e i meno poveri, delle crescenti frizioni tra profughi e residenti, e della spietata rivalità tra partiti concorrenti.
Esiste però un’ulteriore contrapposizione, forse più nefasta di ogni altra: lo scontro generazionale, il disprezzo reciproco tra giovani e persone di mezza età che precludono ai giovani l’accesso ai quadri dirigenziali dei sindacati, alla direzione dei partiti e ai corpi di funzionari nelle istituzioni democratiche.
L’assenza dei giovani dalla vita politica, sindacale e culturale non dipende solo dal fatto che chi è stato educato durante il nazismo non può essere indotto a interessarsi di compiti democratici. Nei partiti e nei sindacati i giovani si scontrano con i più anziani in un’inutile lotta per il potere, potere che i più anziani non vogliono lasciare nelle mani di quella gioventù che, dicono, è cresciuta all’ombra della svastica, e che i giovani a loro volta non desiderano affidare a una generazione considerata responsabile del crollo della vecchia democrazia. Conseguenze della sconfitta dei giovani sono la delusione e una nefasta prevenzione verso tutto quello che è attività politica democratica, sempre più giudicata una questione che riguarda i vecchi. L’aspetto più singolare di questo conflitto è tuttavia che i rappresentanti della generazione anziana sono veramente vecchi e i giovani, in molti casi, non sono più tanto giovani. Nei sindacati si assiste a una lotta senza prospettive dei trentacinquenni contro i sessantenni; gli uomini che prima del 1933 erano giovani radicali, e che non hanno cambiato opinione durante il nazismo, trovano altrettanta difficoltà a far valere le proprie idee quanto quei giovani che non hanno mai conosciuto altro che il nazismo. Non è completamente ingiustificato, almeno per certe parti della Germania, parlare di crisi dei partiti e dei sindacati, e una delle ragioni principali di questa crisi è che gli uomini del disastro del 1933 sono stati troppo veloci a prendere il timone nelle loro tremanti mani di vecchi.
La cosa più tragica durante il grande raduno nel tendone di Francoforte sul Meno, al quale ho assistito poco prima di Natale, allorché il vecchio presidente del Parlamento, il socialdemocratico Paul Löbe, ha parlato, non era dopotutto che tra le mille persone del pubblico non si riuscisse a scoprire un solo giovane; la cosa veramente tragica e spaventosa era che gli ascoltatori fossero così avanti negli anni. L’ottanta per cento dei presenti era formato da vecchi con i volti segnati dalle preoccupazioni e i sorrisi irrigiditi, venuti lì per ricordare più che per dare impulso alla battaglia per una democrazia appena nata. Questo ottanta per cento stava lì, attorno all’arena, nel rimbombo della musica della banda, e mormorava l’Internazionale; nel muto gelo che circondava le loro voci rinsecchite da un silenzio durato tredici anni, si aveva la penosa sensazione di trovarsi nel museo di una rivoluzione perduta e di una generazione altrettanto perduta. E fuori dalla tenda c’erano giovani che indicavano la strada con una frase sarcastica: Hier geht alles nach rechts! Qui si va sempre a destra.
La gioventù tedesca si trova in una situazione tragica. Va in scuole dove sono inchiodate lavagne al posto delle finestre, scuole dove non c’è niente per potere leggere o scrivere. Questa gioventù diventerà la più ignorante del mondo, ha detto il giovane dottore di Essen. Nei cortili delle scuole si contempla un panorama formato da una massa enorme di rovine, che nel peggiore dei casi devono essere utilizzate come toilettes. Gli insegnanti fanno ogni giorno prediche sull’immoralità del mercato nero, ma quando i ragazzi tornano a casa da scuola sono obbligati dalla fame propria e da quella dei genitori a uscire per le strade e cercare qualcosa da mangiare. Ne esce un tremendo conflitto, la cui irresolubilità non contribuisce certo a colmare l’abisso tra le generazioni. […]
La Germania non ha solo una generazione perduta, ne ha diverse. Si può discutere su quale sia la più perduta, ma non su quale sia la più degna di compianto. I ventenni vanno a zonzo nelle stazioni delle piccole città fino a quando fa buio, senza avere un treno o qualcos’altro da aspettare. Qui si assiste a piccoli, disperati tentativi di furto da parte di adolescenti nervosi che buttano fieramente all’indietro il ciuffo con un colpo di testa quando vengono presi, si vedono ragazzine brille che si attaccano al collo dei soldati alleati e se ne stanno quasi sdraiate sui divani delle sale d’aspetto, in compagnia di negri ubriachi. Nessuna gioventù ha mai vissuto un simile destino, dice un famoso editore tedesco in un libro scritto su questi giovani e per questi giovani. Hanno conquistato il mondo a diciotto anni, e a ventidue hanno perso tutto.
[…] L’intero popolo tedesco è malato, non solo i giovani: si è ammalato per l’inflazione, per il risarcimento dei danni di guerra, per la disoccupazione e per l’hitlerismo. È troppo per un popolo in soli venticinque anni. Noi giuristi non abbiamo ricette per la guarigione. Possiamo fare una cosa sola: cercare di applicare le attenuanti che la legge prevede, tentare di fare cadere le accuse più gravi. E siate pur convinti, signori, che noi facciamo il possibile, tutto il possibile per i giovani, ma siamo in primo luogo giuristi e secondo le condizioni della resa non possiamo rifiutarci di occuparci della denazificazione. […] E con questa intricata professione di scuse il vecchio avvocato smise di parlare. Avrebbe dovuto tenere un discorso introduttivo che, senza suscitare discussioni, lo conducesse fino a questo punto, ma non era stato capace di tenere testa all’accesa opposizione che si era abbattuta sul suo ragionamento ben costruito e l’aveva fatto a pezzi. Era affascinante osservare quell’uomo compito e raffinato che semplicemente non riusciva a opporre un normale dissenso democratico a quella gioventù esagitata. In realtà si riscontra spesso nelle generazioni più adulte un vero e proprio timore fisico dei giovani, e anche questo spiega perché gli anziani della politica trattino le nuove leve con tanta prudenza, come per mantenere una distanza di sicurezza».
1946 macht sich der junge schwedische Schriftsteller und Dichter Stig Dagerman in das vom Krieg zerstörte Deutschland auf. Seine Eindrücke und Erlebnisse hält er in Reportagen fest, die er später als "Deutscher Herbst" veröffentlicht.
Auf einer Reise durch das Deutschland der Nachkriegszeit dokumentierte der junge schwedische Schriftsteller Stig Dagerman den Alltag der Menschen in einem von Zerstörung, Hunger, Hass und Niedergeschlagenheit gezeichnetem Land. Der Dokumentarfilm "1946, Herbst in Deutschland" von Michael Gaumnitz stützt sich auf den so entstandenen Reportageband "Deutscher Herbst", den Stig Dagerman nach seiner Reise veröffentlicht hatte.
Historische Archivaufnahmen aus dem Jahr 1946 und elektronisch-grafisch bearbeitete Originalbilder zeigen die zerstörten deutschen Städte und das Elend hungernder Menschen in kalten Kellern. "Das geschieht ihnen recht!", kommentierten die Sieger. Stig Dagerman, der den Nationalsozialismus von der ersten Stunde an verurteilt hatte, sah die Dinge anders. Er prangerte die Politik der Alliierten an und verurteilte die Unmenschlichkeit unterschiedslos zugefügten Leides und die Heuchelei einer demokratischen Schocktherapie, bei der die größten nationalsozialistischen Verbrecher doch noch mit heiler Haut davonkamen.

Links:

Europa in Trümmern / Europa in Ruinen - bibliography


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